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Die Schützenvereine haben mit der Planung begonnen: „Steubenparade 2012. Ich bin dabei", heißt das Motto.
Plettenberg. Mitglieder aus allen sechs Plettenberger Schützenvereinen wollen am 15. September 2012 die Vier-Täler-Stadt bei der Steubenparade in New York repräsentieren. Bei der ersten Vorbesprechung der Schützen in der Gaststätte Plankemann in Eiringhausen wurde der Rahmen für die Reiseplanung abgesteckt.
„Ich möchte lieber bei der Steubenparade mitmarschieren, als nach Mallorca zu fliegen", hatte Hanno Böcker bei einer Feier zum damaligen Eiringhauser Schützenkönig Gilbert Wolff gesagt. „Gut, dann fliegen wir eben dahin", antwortete der und aus dem Jux war die Idee geboren. Schnell wurde deutlich, dass auch in den anderen Plettenberger Schützenvereinen das Interesse vorhanden war.
„Jetzt versuchen wir, eine starke Truppe zusammen zu bekommen", berichtet Wolff. In der Runde am Plankemannschen Stehtisch war man zuversichtlich, eine 100- bis 150-köpfige Schützenabordnung auf die Beine stellen zu können. „Nach oben ist keine Grenze gesetzt. Jeder, der möchte, kann mitfliegen", betonte Wolff. Dirk Finder (SV Blau-Weiß Sundhelle) legte bereits Informationsmaterial eines Reiseveranstalters vor, der Erfahrung mit Gruppenreisen zur Steubenparade hat. „Der Preis für den knapp einwöchigen Aufenthalt dürfte bei ungefähr 1000 Euro liegen", nannte er eine Hausnummer. Das Geld sollten die Reiseteilnehmer in monatlichen Raten ansparen.
An der Gesprächsrunde nahmen Vertreter der Schützenvereine Eiringhausen, Oestertal, Sundhelle sowie der Schützengesellschaft teil. Die Schützenvereine Grünetal und Landemert hatten ebenfalls Interesse bekundet.
Als nächster Schritt wird in den einzelnen Vereinen für das Unternehmen Steubenparade 2012 geworben. Auf den Winterbällen werden Flyer verteilt und die Idee auf den Jahreshauptversammlungen vorgestellt. Auch eine eigene Internetseite ist angedacht. Nach den Versammlungen in den Vereinen sollen alle Interessierten zu einem Informationsabend eingeladen werden.
„Ich kann mir vorstellen, dass es äußerst interessant ist, im Jahr 2012 den Vogel zu schießen und als Schützenkönig über die Fifth Avenue zu marschieren", nannte Wolfram Lux (PSG) einen besonderen Anreiz.
Aus der Westfälischen Rundschau Bericht von Bernhard Schlüter |